Raum öffnen

Künstlerische Praxis

Eine raumkritische Praxis zwischen Körper, Sprache und architektonischer Gestaltung.

Räumlich eingeschriebene Ideologien, wirtschaftliche Mechanismen und Machtstrukturen können Körper limitieren und Identitäten formen. Im Fokus meiner künstlerischen Praxis steht daher die kritische Auseinandersetzung mit dem Neutralitätsverständnis von Räumen. Mein architekturtheoretischer Hintergrund wird als methodische Ressource genutzt, mit der historische Schichtungen und zeitgenössische Dynamiken als räumliche Konstellation aufgedeckt und hinterfragt werden sollen.

Platzhalterbild — Raum und Architektur

Wie ich arbeite

Der inhaltliche Fokus liegt auf der Überlagerung von authentischer Identität und Identitätskonstruktionen — im digitalen Raum ebenso wie im physischen, in der Inszenierung des weiblichen Körpers ebenso wie in Raumordnungen, die Sichtbarkeit und Repräsentation bestimmen. Ein räumliches Verständnis von Worten und Zeitspannen verbindet die genutzten Medien. Ich schreibe — Gedichte, Theaterstücke, Kurzgeschichten — und arbeite körperbasiert, mit Bewegung als einer Form des kritischen Denkens. Die Ausdrucksformen basieren auf choreografisch präzisen Überlagerungen, die Körper, Sprache und architektonische Komponente als zusammenhängend darstellen. Die subtile Verschiebung des Vertrauten ist dabei die leitende Herangehensweise.

In der heutigen Reizüberflutung wird die individualisierte Instrumentalisierung des Vertrauten alltäglich. Als kritisches Fragment innerhalb des Bestehenden sollen daher Implikationen freigelegt werden, die aufgrund von Sehgewohnheiten und ideologischen Narrativen verschleiert waren. Die dissonante Geste wird nicht zur schlagartigen Verfremdung, sondern zur behutsamen Aufschlüsselung genutzt.

Welche Anknüpfungspunkte gibt es?

  • raumspezifische Ausstellungsbeiträge und Interventionen — in Galerien, Museen, Festivals oder Kunstsammlungen
  • Performances — solo oder kollektiv, in Bezug zum vorgegebenen Raum und Kontext
  • Textbeiträge — Essays, lyrische Arbeiten, kuratorische oder erzählende Texte für Publikationen und Inszenierungen
  • Lectures, Talks und Gastkritiken — an Hochschulen, Akademien und kulturellen Institutionen
  • Workshops und Residencies — in den Feldern Raum, Körper, feministische Praxis und kritisches Schreiben

Möglicher Austausch

Der Austausch richtet sich an Kurator*innen, Institutionen, Veranstalter*innen und Verlage, die eine interdisziplinäre Position suchen — und einen Beitrag, der mit Raum, Körper und Sprache gleichzeitig arbeitet.

Häufige Fragen

Worum geht es in der künstlerischen Praxis von Mila Kostović?
Um die kritische Auseinandersetzung mit dem Neutralitätsverständnis von Räumen. Räumlich eingeschriebene Ideologien, wirtschaftliche Mechanismen und Machtstrukturen können Körper positionieren und Identitäten formen. Der architekturtheoretische Hintergrund dient dabei als methodische Ressource, um historische Schichtungen und zeitgenössische Dynamiken als räumliche Konstellation aufzudecken.
In welchen Formaten arbeitet Mila Kostović?
Ausstellungsbeiträge und raumspezifische Interventionen in Galerien, Museen, Festivals und Kunstsammlungen; Performances, solo oder kollektiv; Textbeiträge für Publikationen und Kataloge; Lectures, Talks und Gastkritiken an Hochschulen und Akademien; sowie Workshops und Residencies.
Welche Medien verbindet die Praxis?
Schreiben — Gedichte, Theaterstücke, Kurzgeschichten — und körperbasierte Arbeit, mit Bewegung als einer Form des kritischen Denkens. Körper, Sprache und architektonische Komponente werden in choreografisch präzisen Überlagerungen als zusammenhängend dargestellt.
Für wen sind diese Beiträge gedacht?
Für Kurator*innen, Institutionen, Veranstalter*innen und Verlage, die eine interdisziplinäre Position suchen — und einen Beitrag, der mit Raum, Körper und Sprache gleichzeitig arbeitet.

Lass uns einen Raum öffnen.